BuchBasel 2015

Europa

Die Finanzkrise hat Europa verändert. Die ursprüngliche Idee von gemeinsamen Werten und wirtschaftlichem Ausgleich gerät angesichts der riesigen Probleme in Vergessenheit. Dramatisch ist in vielen Ländern die Situation der jungen Generation, die kaum Perspektiven hat. Auch das Verhältnis zwischen der Schweiz und Europa wird in unserem Land so intensiv diskutiert wie schon seit langem nicht mehr. Am Festival sind u.a. Robert Menasse, Melinda Nadj Abonji, Tomáš Sedlácek, Petros Markaris und Steinunn Sigurðardóttir zu den drängendsten Aspekten des Themas zu hören. Und wir zeigen eine Ausstellung zum Thema «Jugendliche in Europa - Jugendliche in Basel».

«Die Deutschen und wir»

Ein besonderes Verhältnis verbindet uns mit den nördlichen Nachbarn. Unter dem Titel «Die Deutschen und wir» wird ihnen und uns auf den Zahn gefühlt: politisch mit Peer Steinbrück, der eine Zukunftsagenda entwirft, während Thomas Maissen den historischen Wurzeln des ambivalenten Verhältnisses nachgeht. Und literarisch im Gespräch mit den «Auswanderern» Angelika Overath, Matthias Nawrat und Silvio Huonder sowie in einer Diskussion darüber, welche Bilder und Klischees wir eigentlich exportieren (mit Christine Lötscher, Peter Utz und Alexander Honold).

Endlich in Basel

Vom ersten Buch an wurde ihr Commissario Brunetti aus Venedig geliebt. Nach Basel kommt die weltberühmte Autorin Donna Leon zusammen mit Annett Renneberg alias Signorina Elettra.

Politikverdrossenheit - das Wort hat seit der Wirtschaftskrise Hochkonjunktur. Der isländische Politiker Jón Gnarr, der vom Komiker ohne Schulabschluss zum erfolgreichen Bürgermeister von Reykjavik wurde, zeigt, dass man auch ganz anderes Politik machen kann: frisch, pragmatisch, ohne alte Seilschaften und ohne Sesselkleberei.

Michael Köhlmeier ist ein begnadeter Erzähler, ganz egal, ob er Romane (zuletzt: «Zwei Herren am Strand») schreibt, Sagen des klassischen Altertums neu erzählt oder Geschichten von Riesen erfindet. Seine Lesungen sind ein Erlebnis der Extraklasse.

Musik

So musikalisch war das Literaturfestival BuchBasel noch nie: Stargeiger Daniel Hope spielt auf und spricht über «Sounds of Hollywood». Anna Enquist präsentiert ihr Buch «Streichquartett» mit Musikerinnen und Musikern von La Cetra, Frido Mann bekommt von der Musik-Akademie Basel carte blanche und hat eigens für Basel ein Konzertprogramm zusammengestellt. Mit der Frage der Identität «Wer ist Ich?» befasst sich auch ein Projekt, das Studierende der Musik-Akademie Basel und des Schweizerischen Literaturinstituts gemeinsam umgesetzt haben. Die Musik-Text-Performances werden im Jazzcampus präsentiert, wo auch die diesjährige Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer gemeinsam mit dem Schlagzeuger Philipp Scholz die Wörter klingen lässt.

Von einem neuen Ton in der zeitgenössischen Literatur wird im Zusammenhang mit Michael Fehr gesprochen, der mit seinem dialektgefärbten Klangkunstwerk und Krimi schon letztes Jahr in Klagenfurt Furore machte. Er kommt mit Severin Barmettler (Kontrabass) und Fränggi Gehrig (Akkordeon) ans Festival. Zum Abheben und Mitschweben lädt die Electro Poetry der «Astronauten» ein.

Junge und jüngste Stimmen zum Entdecken

Die einen haben schon, die anderen noch nicht: einen Text veröffentlicht. Die VorlesBar-Veranstaltung im Café Frühling bietet Schreibenden eine Plattform - zum ersten Mal gastiert sie am Festival. Der Basler Verlag «Büro für Problem» publiziert schön gemachte Büchlein mit hochwertigen Texten - die neue Anthologie wird am Festival präsentiert. Im Veloladen Obst & Gemüse gibt es zwei Debütanten zu entdecken - Patrick Maisano und Silvia Overath.

Kostproben einer neuen Generation von jungen Lyrikern erhalten Sie in der Babelsprech-Veranstaltung im Volkshaus. Und aus den USA kommt Atticus Lish, der in seinen Debütroman «Vorbereitung auf das nächste Leben» Einblick in die amerikanische Befindlichkeit gibt und bereits mit dem PEN/Faulkner Award ausgezeichnet wurde.

Dokumente:
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