Portrait

Das Internationale Literaturfestival BuchBasel ist ein Ort des literarischen Austauschs, ein Treffpunkt zwischen Autor*innen aus der ganzen Welt und Literaturfreund*innen aus dem Dreiländereck und darüber hinaus. BuchBasel ist das grösste kuratierte Literaturfestival mit internationaler Ausrichtung in der Schweiz. Es zeichnet sich durch ein vielseitiges und engagiertes Programm aus, das sich nicht davor scheut, auch zeitgenössische (Literatur-)Debatten aufzugreifen. Vom 13. bis zum 15. November 2026 präsentiert Ihnen BuchBasel auch in diesem Jahr wieder ein dichtes Programm. Dazu gehören klassische Lesungen und Gespräche, experimentelle Literaturpräsentationen und Performances, digitale Literatur, partizipative Formate sowie Vermittlungs- und Kinderveranstaltungen. Rund zehn Veranstaltungen sind einem jährlich wechselnden Fokusthema mit gesellschaftlicher und politischer Relevanz und Aktualität gewidmet. Das Festivalzentrum bildet das Volkshaus Basel. Daneben gibt es viele weitere Spielorte im Kleinbasel. Am Festivalsonntag wird im Rahmen der BuchBasel der vielbeachtete Schweizer Buchpreis vergeben.

Team und Ansprechpersonen

Das Kernteam des Festivals 2026 bilden Marion Regenscheit, Valentina Bischof, Chris Möller und Salomé Meier. Ergänzt wird es durch Alice Weniger, die unser Social Media-Kanal verantwortet. Mit eigenen kuratorischen Akzenten bereichern Katharina Morawek und Johny Pitts das Programm: Als Gastkurator*innen gestalten sie jeweils eine dreiteilige Veranstaltungsreihe. Lernen Sie hier die Menschen hinter dem Festival kennen: Ansprechpersonen.

Visuelle Identität

Die visuelle Identität von BuchBasel basiert auf einer serifbetonten, Linearantiqua des Typografen Ronnie Fueglister. Wort und Schrift stehen bei unserem Auftritt im Zentrum, selbst die rahmenden und ordnenden grafischen Elemente bestehen ausschliesslich aus Schriftzeichen. Die einprägsame Form der Schrift sorgt für eine hohe Wiedererkennbarkeit ohne dass die Lesbarkeit darunter leidet. Die reduzierte Verwendung schwarzer Lettern auf weissem Grund sowie der spielerische Umgang damit prägen das Erscheinungsbild. Eine jährlich wechselnde Festivalfarbe setzt zusätzliche Akzente und sorgt für visuelle Dynamik. In den letzten Jahren ist nicht nur das Festival gewachsen, sondern auch das Erscheinungsbild wurde modular erweitert: vom gedruckten Programmheft bis hin zu grossen und kleinen Fahnen, Plakaten, Socken, Caps und Farbstiften entfaltet sich ein eigenständiges, wiedererkennbares BB-Universum, das über das Festival hinauswirkt.

Geschichte

Das Internationale Literaturfestival BuchBasel wurde 1998 von Matthyas Jenny mit dem Namen «Literaturfestival Basel» initiiert. 2003 gelang es Jenny, die Messe Schweiz AG für die Lancierung einer Buch- und Medienmesse zu begeistern, welche schliesslich bis 2007 jährlich zusammen mit dem Literaturfestival Basel unter dem Namen «BuchBasel» in den Messehallen stattfand. Im Februar 2007 übergab Jenny die Leitung des Festivals an den renommierten Zürcher Verleger und Literaturexperten Egon Ammann. Im Dezember 2007 teilte die Messe Schweiz der Öffentlichkeit und der Trägerschaft mit, dass sie die BuchBasel aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht mehr durchführen werde. Der Trägerverein Literaturfestival Basel prüfte daraufhin mögliche Optionen der Weiterführung. Das Internationale Buch- und Literaturfestival und die Buchmesse fanden in modifizierter Form zum ersten Mal im November 2008 statt. Zudem wurde in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV der Schweizer Buchpreis lanciert, der seither im Rahmen der BuchBasel vergeben wird. Anfang 2010 übertrug der Vorstand von LiteraturBasel die Gesamtleitung der Buchmesse und des Internationalen Buch- und Literaturfestival Felix Werner, der das neue Konzept zusammen mit Egon Ammann erarbeitet hatte und seit 2008 für die operative Durchführung von BuchBasel verantwortlich war. 2012 musste der Messeteil der BuchBasel aus finanziellen Gründen aufgegeben werden. Das Festival wurde weitergeführt. Die Verantwortung für das Festivalprogramm übernahm Katrin Eckert, Intendantin des Literaturhauses Basel und die Geschäftsleitung des Vereins LiteraturBasel. Sie etablierte das bis heute bestehende Konzept: verschiedene Spielorte mit einem Festivalzentrum und ein Programm, das literarische Veranstaltungen, gesellschaftspolitische Debatten und innovativen Formate umfasst. 2018 kam Marion Regenscheit ins Festival-Team und wurde 2020 zusammen mit Katrin Eckert Co-Leiterin des Festivals. 2022 übernahm sie schliesslich die Festivalleitung. Der Generationenwechsel ist dem Festival zusammen mit einem neuen visuellen Auftritt erfolgreich gelungen: Das Publikum ist jährlich grösser, jünger und diverser geworden. Das Festival wird vom Verein Literatur Basel getragen.