Erzählte Normen: Über Repräsentation, chronische Erkrankungen und Neurodivergenz in der Literatur
Literatur über Behinderungen, chronische Erkrankungen und Neurodivergenz ist heute sichtbarer denn je. Doch wer erzählt diese Geschichten – und wer wird dabei ausgelassen? Welche Bilder von Krankheit prägen Literatur und Öffentlichkeit bis heute? Und wie lassen sich stereotype Vorstellungen von Leid, Heilung oder Überwindung durchbrechen? Die Autorinnen Paula Fürstenberg und Maria Zimmermann sprechen über Repräsentation, Selbstbestimmung und die Verantwortung des Erzählens. Gemeinsam diskutieren sie, weshalb Sichtbarkeit allein nicht genügt, welche Narrative den Literaturbetrieb noch immer bestimmen und wie neue literarische Stimmen unsere Vorstellungen verändern.
Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zur Reihe Normwechsel, die im Literaturhaus Basel fortgeführt wird.