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Daniela Dill: Trotzdäm – ein Monolog

Vorstellungen sind das Fundament von Erwartungen, Erwartungen der fruchtbare Boden für Enttäuschungen. So die These der Autorin, die es sich in ihrem ersten Solo-Programm Trotzdäm zur Aufgabe macht, «Täuschungen» aufzuspüren, die den «Ent-Täuschungen» zugrunde liegen. Die Spoken-Word-Künstlerin Daniela Dill erzählt ein autofiktionales, lustvoll-ironisches Panorama familiärer Enttäuschungen, die sich über Generationen hinweg bis in die Gegenwart wiederholen. Sie gräbt sich durch bis zu Jeremias Gotthelf, in dessen «Emmentaler Idylle» sie den Grund, den Boden, den Acker wittert, in dem diese Enttäuschungen ihre Wurzeln geschlagen haben. Damit legt sie gängige Erwartungen unserer Gesellschaft frei. Mit Dank an Philipp Galizia für die künstlerische Begleitung, an Simone von Büren für die Textbegleitung und an Jessica Huber fürs Auge von aussen.


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