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Carlo Leone Spiller: Geschichte vom Rande der Stadt

Wie lebt es sich am Rande Basels in den 1920er Jahren? Das eigenwillige Paar Jakob und Emmanuelle haust grenznah am Rheinufer und schlägt sich mit Teilzeitarbeit, kleinen Gaunereien und Schmuggel durchs Leben. Auf einem Streifzug findet Jakob zufällig eine geheimnisvolle Rezeptur. Diese verändert ihr Leben von Grund auf und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Die Entdeckung führt das Paar in die Textilverarbeitung und in die zwielichtigen Kreise der Pharmaindustrie. Am Ende müssen sie sich fragen: Wer profitiert von ihrem Fund? Ein Roman, der sich ein Leben in jener Zeit vorstellt und zugleich dazu anregt, über die Schweizer Pharmaindustrie nachzudenken: eine Industrie, die das Kolorit des Basler Selbstverständnisses bis heute färbt.